Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Wohnmobil-Kauf. Von Kosten über Finanzierung bis zu rechtlichen Fragen.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet ein Wohnmobil?
Neue Wohnmobile beginnen bei ca. 45.000 € für Kastenwagen und reichen bis über 500.000 € für Luxus-Liner. Gebrauchte Wohnmobile gibt es bereits ab 10.000 €. Die laufenden Kosten (Versicherung, Steuer, Wartung) liegen bei ca. 2.000-4.000 € pro Jahr.
Welchen Führerschein brauche ich für ein Wohnmobil?
Mit dem Führerschein Klasse B dürfen Sie Wohnmobile bis 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht fahren. Für schwerere Fahrzeuge benötigen Sie die Klasse C1 (bis 7,5 t) oder C (über 7,5 t). Die Klasse B96 erlaubt das Ziehen von Anhängern bis 4,25 t Gesamtgewicht.
Kastenwagen, Teilintegriert oder Vollintegriert - was ist besser?
Das hängt von Ihren Bedürfnissen ab: Kastenwagen sind kompakt und alltagstauglich, Teilintegrierte bieten einen guten Kompromiss aus Platz und Fahreigenschaften, Vollintegrierte maximalen Wohnkomfort. Für Paare reicht oft ein Kastenwagen, Familien profitieren von Teilintegrierten oder Alkoven.
Wie finanziere ich ein Wohnmobil?
Die gängigsten Optionen sind Ratenkredit (Sie werden Eigentümer), Ballonfinanzierung (niedrige Raten, hohe Schlussrate) und Leasing (niedrige Raten, kein Eigentum). Vergleichen Sie mehrere Angebote und bringen Sie wenn möglich 20% Eigenkapital mit.
Worauf muss ich beim Gebrauchtkauf achten?
Die wichtigsten Prüfpunkte sind: 1) Feuchtigkeit im Aufbau (Fensterecken, Boden, Decke), 2) Zustand des Basisfahrzeugs (Motor, Getriebe, Rost), 3) Funktionsfähigkeit der Wohntechnik (Heizung, Kühlschrank, WC), 4) Vollständige Dokumente (Serviceheft, Gasprüfung, HU).
Wie hoch ist die Kfz-Steuer für Wohnmobile?
Die Kfz-Steuer für Wohnmobile wird nach Gewicht und Schadstoffklasse berechnet. Ein typisches Teilintegriertes mit 3.500 kg und Euro 6 kostet ca. 240 € pro Jahr. Mit Saisonkennzeichen reduziert sich die Steuer anteilig.
Welche Versicherung brauche ich?
Pflicht ist die Kfz-Haftpflicht. Empfohlen wird für neuere/wertvolle Fahrzeuge eine Vollkasko, für ältere mindestens eine Teilkasko. Zusätzlich sinnvoll sind Schutzbrief, Inhaltsversicherung und Auslandsschadenschutz.
Wo darf ich mit dem Wohnmobil übernachten?
In Deutschland ist einmaliges Übernachten zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit auf öffentlichen Parkplätzen erlaubt. Camping (Tisch, Stühle draußen) ist nur auf Camping- und Stellplätzen gestattet. Die Regeln variieren stark nach Land und Kommune.
Was ist der Unterschied zwischen Camping- und Stellplatz?
Campingplätze bieten Infrastruktur wie Sanitäranlagen, Strom, Wasser und oft Freizeiteinrichtungen. Stellplätze sind meist einfacher ausgestattet, oft nur mit Ver-/Entsorgung. Stellplätze sind günstiger (10-25 €/Nacht), Campingplätze teurer (25-60 €/Nacht), aber komfortabler.
Wie oft muss ein Wohnmobil zur HU/TÜV?
Wohnmobile müssen alle 24 Monate zur Hauptuntersuchung (HU). Die Gasprüfung (G607) ist ebenfalls alle 2 Jahre fällig und oft Voraussetzung für die HU-Plakette.
Was ist die beste Jahreszeit für den Wohnmobil-Kauf?
Im Herbst und Winter sind Gebrauchtpreise oft niedriger, da die Nachfrage sinkt. Im Frühjahr vor der Saison steigen die Preise. Bei Neuwagen können Vorjahresmodelle im Herbst mit Rabatten erhältlich sein.
Wie lagere ich mein Wohnmobil im Winter?
Wichtig sind: 1) Wasseranlage entleeren und frostsicher machen, 2) Batterie ausbauen oder regelmäßig laden, 3) Kühlschrank offen lassen, 4) Regelmäßig lüften, 5) Idealerweise in einer Halle oder unter Dach unterstellen.
Weitere Fragen?
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